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Editorial zu Ausgabe 08: Willkommen 2026!

Wer dieser Tage Fitness-Studios besucht, sieht diese – noch – gut gefüllt mit Neukunden und ihren guten Vorsätzen.
Doch schon in wenigen Wochen wird klar sein, dass es für den Erfolg zusätzlich zur richtigen Einstellung/Motivation auch (regelmäßige) Umsetzung braucht. Sonst bleiben nur Aufwände, Kosten ohne Wirkung.

Umgelegt auf unser Thema könnte das bedeuten: Machen wir 2026 konsequent zum Jahr der „Talent Positivity“. Dafür ist XLNTTLNT.net da. Daher freue mich über Rückmeldungen, Themenvorschläge, Gastbeiträge und Weiterempfehlungen.

Alles Gute im neuen Jahr!
MACHEN WIR MEHR DARAUS!

Preis für vorbildliche Ansätze für individuelle Förderung an Schulen in Deutschland

Preisgelder in Höhe von 250.000 Euro warten auf Einreichungen beim Hob-Preis der Stiftung Kinderförderung von Playmobil. Bewerben können sich alle Regel- und Förderschulen der Klassen 1 bis 4 in Deutschland.
Frist: 15. Februar 2026.

Die Teilnahme ist kostenlos. Schulen reichen eine textliche Beschreibung ihres Beitrags sowie eine Bilddokumentation von Unterrichtsmaterialien oder Praxisbeispielen ein. Einsendeschluss ist der Alle Informationen zum Wettbewerb sind hier abrufbar.

Symposium: Begabende Schulen gemeinsam gestalten (AT)

Lehrpersonen und Führungskräfte aller Schularten treffen sich am 10. und 11. April im Kloster Lilienfeld zu einem Symposium zur Schul- und Unterrichtsentwicklung für Begabungs- und Begabtenförderung. Dabei geht es um Themen wie „Weg zur begabungsfördernden Schule“, die „Rolle der Schulleitung bei Schul-/Unterrichts-Entwicklungsprozessen im Kontext Begabungs- und Begabtenförderung“ sowie „PERMA.teach: Methoden der positiven Psychologie zur Förderung von Begabungen“.

Die Veranstaltung ist eine ECHA Österreich, der KPH Wien/Niederösterreich und der PH Niederösterreich. Die Anmeldung ist bereits hier möglich.

juFORUM: Neurowissenschaften-Seminar und Jungforschenden-Congress

Ein intensiver Start in das neue Jahr: Vom 21.-25. Januar können noch Schüler:innen, Studierende und junge Forschende ab 16 Jahren bei einem spannenden Seminar zu Neurowissenschaften in Bonn teilnehmen. Im Uniklikum Bonn und im Max-Planck-Institut gibt es eine Reihe von Fachvorträgen und praktischen Workshops.

Die Anmeldung zum Jungforschenden-Congress in Dresden Ende März ist ebenfalls bereits möglich (bis 17. Januar zu Early-Bird-Konditionen). Themen sind hier Energiesysteme der Zukunft, Hochleistungswerkstoffe, moderne Mobilität, biomedizinische Forschung, Chemieingenieurwesen, Supercomputing oder High-Tech-Industrie im Silicon Saxony. Geplant sind auch Exkursionen nach Leipzig und Freiberg.

 

3 Fragen an … Johanna Pirker, Professorin für Game Development, Virtual Reality und Künstliche Intelligenz

Johanna Pirker ist Professorin an der TU München und der TU Graz, spezialisiert auf Game Development, Virtual Reality und Künstliche Intelligenz. Sie verbindet Forschung, Lehre und Science Communication und arbeitet daran, wie Spiele und immersive Technologien unser Verständnis von Lernen, Kultur und Gesellschaft verändern können.

Was war dafür ausschlaggebend, dass Sie Ihre Talente und Begabungen so richtig entfalten können?

Die Kombination aus Wissen und Freiheit. Die Möglichkeit dann durch Gelerntes eigene Projekte umzusetzen zu können hat viel eröffnet. Das war vermutlich weniger „Talent“ als die Kombination aus Freude an einer Tätigkeit und dem Fleiß., der daraus Freude entsteht.

Welche Fragen stellen sich für Sie – in Bezug auf Begabung – immer noch?

Ich glaube wir stellen oft noch die falschen Fragen. Oft wird früh gefragt: „Was möchtest du werden, wenn du groß bist“. Aber zu dem Zeitpunkt kennen wir doch noch so wenige Möglichkeiten. Wichtiger sind Fragen, wie: „Was tust du gerne?“ und hier zu unterstützen.

Was möchten Sie zu dem Thema Begabungsförderung der Gesellschaft gerne weitergeben?

Wichtig ist, keine Vorurteile oder Erwartungen mitzugeben – keine schnellen Annahmen darüber, was jemand können oder werden soll. Begabung braucht Vielfalt, Räume zum Ausprobieren, Neugier und Freude an der Sache selbst.