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Hallo bei der Ausgabe 01 von XLNTTLNT!

Die Katzen am Bild oben sollen nur Aufmerksamkeit erzeugen.
Mission accomplished.

Es ist Mitte September 2025.
Zeit für etwas Neues.
Zeit für XLNTTLNT.

Der Name XLNTTLNT ist ein Sprach- und Wahrnehmungsspiel, die Kurzform von „eXcelLeNT TaLeNT“. Wenn man die Bedeutung einmal erfasst hat, dann bleibt sie im Gedächtnis.
Der kostenlose Newsletter von XLNTTLNT richtet sich an Entwickler:innen von Begabungen und Talenten – im Bildungswesen, in Unternehmen und Organisationen, in der Forschung, der Familie und natürlich für sich selbst.
Hier gibt’s regelmäßig Praxistipps, Einblicke aus der Forschung, Infos zu Veranstaltungen, Medienangebote etc. Und das für den gesamten und vielfältigen deutschsprachigen Raum. Inhaltlich sind wir breit also aufgestellt.

Danke an alle, die schon dabei sind!
Danke für Feedbacks in den vergangenen Wochen, für Hinweise auf interessante Themen.
Und für Shares auf den unterschiedlichen Online-Plattformen – von Instagram, Facebook über LinkedIn bis zur WhatsApp-Gruppe!
Denn das Projekt soll sich rasch weiterverbreiten und viele Leute erreichen.

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4 Fragen an … Rebecca Gischel, Künstlerin

Rebecca Gischel ist eine Münchner Künstlerin, die mit Medien wie abstrakter Malerei und interaktiver Installationskunst arbeitet. Ihre Werke kreisen um Themen wie Trost, Resonanz und Verbundenheit und öffnen Räume, in denen das Geheimnis der Existenz spürbar wird. Gezeigt wurden sie unter anderem beim Ars Electronica Festival in Linz sowie bei weiteren internationalen Ausstellungen. Sie versteht Kunst als Möglichkeit, existenzielle Fragen aufzuwerfen und Menschen darüber zu verbinden.

Ab wann im Leben haben Sie Ihre Talente und Begabungen so richtig entfalten können? Was war dafür ausschlaggebend?

Von meiner Hochbegabung habe ich erst relativ spät, mit 33 Jahren, erfahren. Dieses Wissen hat mir in meinem künstlerischen und literarischen Schaffen viel Selbstvertrauen geschenkt. Noch wichtiger jedoch war mein Professor im Masterstudium 2013 in Schottland, der meine künstlerischen Fähigkeiten erkannte und sehr stark förderte. Er gewährte mir über den vorgegebenen Rahmen des Studiengangs hinaus alle Freiheiten, um meine Kunst zu finden, zu entwickeln und zu entfalten. Mit meiner Abschlussarbeit, einer interaktiven Kunstinstallation, wurde ich 2013 vom Ars Electronica Festival eingeladen – der Startschuss für meine berufliche künstlerische Laufbahn.

Was hätten Ihre Eltern (bzw. Lehrerinnen/Lehrer) über Sie früher wissen sollen?

Auf der einen Seite hätte es mir damals wahrscheinlich sehr geholfen, wenn meine Hochbegabung frühzeitig erkannt und gefördert worden wäre. Das bestehende Schulsystem habe ich als sehr beengend empfunden – ich hatte das Gefühl, dass es meine Entfaltung und Inspiration eher verhinderte als förderte. Deshalb verweigerte ich mich und rebellierte dagegen, ohne zu wissen, warum ich so schlecht in das standardisierte System passte. Auf der anderen Seite bin ich heute auch sehr dankbar, dass ich so lange nichts von meiner Hochbegabung wusste und von außen nicht entsprechend gefördert wurde. So habe ich gelernt, mir immer einen freien Blick auf Normen, Systeme und Gesellschaft zu bewahren und mir darin zu vertrauen – selbst wenn ich damit alleine dastehe. Für mich als Künstlerin ist das essenziell.

Welche Fragen stellen sich für Sie – in Bezug auf Begabung – immer noch?

Immer wieder stelle ich mir die Frage nach Verantwortung: Welche Verantwortung geht mit dem Geschenk der Hochbegabung einher? Wie kann man ihr gerecht werden, was kann man der Welt zurückgeben? Und wird man damit je „fertig“?

Was möchten Sie zu dem Thema Begabungsförderung der Gesellschaft gerne weitergeben?

Ich wünsche mir, dass wir offener für die individuellen Begabungen und Seinsweisen der Menschen werden – und dass unsere Schulsysteme und Arbeitsumgebungen so gestaltet sind, dass jeder seine Fähigkeiten frei entfalten kann. Dabei denke ich nicht nur an Hochbegabung, sondern auch an jede Form von Neurodivergenz. Denn neben ihren Herausforderungen kann jede Andersartigkeit auch große Geschenke für die Gesellschaft bergen – wenn diese den Mut hat, die nötigen Freiheiten einzuräumen.

Portraitfoto von Katharina Werner

Was sagen Schulnoten über Talente und Begabungen?

Katharina Werner war von 2021 bis 2024 Abgeordnete zum Österreichischen Nationalrat für NEOS. 2024 veröffentlichte sie ihr Buch „Gemma Bildung“ mit 50 Hacks um das österreichische Schulsystem zu einem der besten und fairsten der Welt zu machen.
Vor ihrer Zeit in der Politik unterrichtete die studierte Kommunikations- und Politikwissenschafterin dreieinhalb Jahre als Quereinsteigerin und Fellow von Teach For Austria an einer Brennpunktschule in Oberösterreich und kehrte nach ihrer Zeit in der Bundespolitik wieder in den Job als Lehrkraft zurück. Als Bildungsaktivistin und Mama eines Schulkindes liegen der Teilzeitalleinerzieherin Chancenfairness und die individuelle Förderung unserer Kinder besonders am Herzen.

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In einer großen österreichischen Tageszeitung werden im Sommer all jene Kinder abgebildet, die ausschließlich die Note “sehr gut” in ihrem Zeugnis aufweisen. Sieht man sich die Kinder an, dann sind das Lisas und Lenas, Noahs und Martins. Alis, Fatemas, Arijans und Jasnas kommen nicht vor. Nun stellt sich die Frage: Sind die Talente und Begabungen in unserer Bevölkerung wirklich so ungleich verteilt? Oder: Was sagen Noten überhaupt über die Talente und Begabungen eines Kindes aus?

Der Vergabe von Noten liegt die Idee zu Grunde, dass man mit ihnen Leistung sichtbar machen, Kinder über Schulen hinweg vergleichen und Dritten (der Wirtschaft) Auskunft über erlangte Kompetenzen geben kann (Allokationsfunktion von Schule). Tatsache ist jedoch, dass Noten und Kompetenzen oft wenig miteinander zu tun haben (vgl. Pant 2020: S.35), Noten aufgrund verschiedener Gründe und Effekte nicht objektiv sind (vgl. Holmeier 2013; Schwaighofer, Heene, Bühner 2019) und, wie die oben genannte Beobachtung belegt, oft von dritten Faktoren (sozioökonomischer Hintergrund) abhängig sind. Schließlich verstecken sich hinter Noten auch noch Zuschreibungen an das Geschlecht: Gute Schulnoten werden bei Mädchen als Zeichen für Anstrengung interpretiert, bei Jungen hingegen als Zeichen für Intelligenz und Talent (vgl. Kessels 2022). Bei Jungen spiegelt sich in Benotungen häufig auch eine Verhaltenskomponente wider. Und nicht selten bekommen gerade hochbegabte Kinder schlechte Noten, nicht nur aus Langeweile oder Unterforderung, sondern aufgrund fehlender Lernstrategien (vgl. Dönges 2021).

Und dann gibt es noch den Unterschied zwischen den Fächern: Welche Lehrkraft traut sich, einem Kind in Kunst, Musik oder Werken eine schlechtere Note als ein Befriedigend zu geben? Geschweige denn ein Nicht genügend? Wie aussagekräftig sind diese Zahlen? Und: Sind es nicht andere Kompetenzen als das akademische Fachwissen, die angesichts rasanter technologischer Entwicklungen bedeutender werden? Wie sollten wir diese in Zukunft erfassen?

Wie kommen wir nun raus aus diesem Dilemma, Talente und Begabungen unabhängig vom sozioökonomischen Hintergrund und dem Geschlecht von Kindern sichtbar zu machen und der Allokationsfunktion, die an das Bildungssystem gestellt wird, trotzdem gerecht zu werden?

Zuallererst braucht es einen Mindshift, der auch von den politisch konservativen Kräften mitgetragen werden muss: Verabschieden wir uns von der Vorstellung, dass Noten etwas über Talente, Begabungen und Kompetenzen aussagen, dass Kinder nur etwas leisten, wenn sie dafür eine Note bekommen oder dass Noten eine effiziente Form des Feedbacks darstellen und uns dabei helfen Kinder differenziert zu fördern – jene am unteren Ende der Normalverteilung und jene am oberen Ende. Und: Verabschieden wir uns endlich von der Vorstellung, dass jedes Kind alles können muss. Wenn wir Exzellenz wollen, müssen wir daran arbeiten, Stärken zu stärken und nicht viel Energie darauf verschwenden, Schwächen auszugleichen.

Im PISA-Vorbildland Finnland gibt es bis zum Alter von 15 keine Notenpflicht. Stattdessen wird das Lernen konsequent durch verschiedene Feedbackmethoden sichtbar gemacht (vgl. Hasel 2023), was auch jenen Kindern zu Gute kommt, die als hochbegabt gelten. Und trauen wir uns zu träumen: Etwa von einem Talentscout an jeder Schule (vgl. Werner 2024), der/die mit einem geschulten Blick für Begabung die Einzigartigkeit von jedem Kind sieht und von früherer Diagnostik und individueller Förderung, die das teure Sitzenbleiben obsolet machen, wie etwa OECD-Bildungsexperte Andreas Schleicher fordert (vgl. Kroisleitner 2025).

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LITERATUR:

Dönges, J. (2021): Warum manche trotz hohen IQs schlechte Noten bekommen. In: Spektrum; online abrufbar: https://www.spektrum.de/news/warum-manche-trotz-hohem-iq-schlechte-noten-bekommen/1930918 .

Hasel, V. F. (2023): Das krisenfeste Kind. Lernen für die Welt von morgen. Ort: Kein & Aber.

Holmeier, M. (2013): Leistungsbeurteilung im Zentralabitur. Wiesbaden: Springer VS.

Kessels, U. (2022): Welche Rolle spielen Geschlechterstereotype in der Schule? In: Campus Schulmanagement; online abrufbar: https://www.campus-schulmanagement.de/magazin/geschlechterstereotype-in-der-schule .

Kroisleitner, O. (2025): OECD-Vergleich: Österreicher können schlechter lesen, Kinder bleiben öfter sitzen. In: Der Standard; online abrufbar: https://www.derstandard.at/story/3000000286825/oecd-vergleich-oesterreicher-koeschlechter-kinder-bleiben-oefter-sitzen?ref=niewidget .

Pant, H.A. (2020): Notengebung, Leistungsprinzip und Bildungsgerechtigkeit. In: Beutel, S.-I./Pant, H.A. (2020): Lernen ohne Noten. Alternative Konzepte der Leistungsbeurteilung. Stuttgart: W. Kohlhammer.

Schwaighofer, M./Heene, M./Bühner, M. (2019): Grundlagen und Kriterien der Diagnostik. In: Urhahne, D./Dresel, M./Fischer, F. (Hrsg.): Psychologie für den Lehrberuf (S.471-491): Berlin: Springer.

Werner, K. (2024): Gemma Bildung. 80 Hacks für ein besseres Bildungssystem. Wien: Edition Platin.

Liechtenstein: „Lernen ohne Grenzen“ beim Barcamp

Von 14. (abends) bis 16. November 2025 (mittags) ist das Jufa Hotel in Malbun das Zentrum von Bildungsinnovation im Fürstentum Liechtenstein. Beim Barcamp diskutieren Pädagoginnen und Pädagogen, Bildungsexperten, Politiker und Interessierte über die Zukunft der Bildung. Im bewährten (und offenen) Format gibt es die Möglichkeit zum Austausch – wohl auch über Grenzen hinweg.

Veranstalter ist das Zentrum für Schulmedien Liechtenstein.
Noch sind Plätze vorhanden, eine Anmeldung  ist hier möglich.

Portrait Ritchie Pettauer

Recruiting / Selbstmarketing: Meine Talente auf LinkedIn? Zwischen Offenbarungseid und Blendertum

Ritchie Pettauer ist B2B Online-Strategie-Experte, LinkedIn™-Experte und hält am Institut für Publizistik der Uni Wien die Social-Media-Einführungsvorlesung.
Gärtnern findet er entspannender als Doomscrollen. Hier auch auf LinkedIn!

Welche Infos gehören in meinen öffentlichen Lebenslauf?

Diese Frage stellt sich, wenn die eigene LinkedIn-Präsenz Teil des digitalen Auftritts werden soll.
Auf LinkedIn sei jeder Parkwächter ein „Chief Vehicle Placement Officer“, so eine häufige Kritik an der populärsten und einzigen B2B-Social-Media-Plattform. Wie sehr soll ich mein Licht unter den Scheffel stellen, wie weit darf ich mich aus dem Fenster lehnen?
Die Best Practices für die Gestaltung des Profils unterscheiden sich ebenso sehr wie die anvisierten Zielgruppen. Jobsuchende optimieren ihr Profil für Recruiter, Selbständige für Kunden. Die goldene Regel gegen Unsicherheit: Meine Ziele und meine Zielgruppe bestimmen, wie ich mein Profil gestalte.

LinkedIn-Profile für die Karriereplanung

AI-Tools kreieren einen immer größeren Anteil an Social-Media-Inhalten. Nahezu alle großen Unternehmen screenen Bewerbungen inzwischen automatisiert. Fehlen im eigenen Profil die richtigen Stichwörter, fällt es bereits in der ersten, vollautomatisierten Runde aus dem Raster.

Der erste Schritt führt also zur Jobsuche: Welche Skills wünschen sich Arbeitgeber in aktuellen Jobanzeigen für meinen Traumjob? Recruiter suchen mit klaren Filtern: Standort, Branche, Funktionen, Fähigkeiten. Deshalb ist Keyword-Optimierung im gesamten Profil Pflicht.
Immer wichtiger wird Skills-basiertes Hiring. Viele suchen gezielt nach Fähigkeiten statt nur nach Titeln. Eine gut gepflegte Skills-Sektion ist daher ebenso entscheidend wie ein ausführlicher Info-Text. Eine umfangreiche Job-History in einschlägigen Tätigkeiten mit passenden früheren Jobtiteln erhöht die Chancen, am Radar von Headhuntern aufzutauchen.

LinkedIn-Profile als Landing-Page

Ein klares Angebot, ein passendes Netzwerk und nützliche Inhalte: Aus diesen drei Grundzutaten setzt sich jede erfolgreiche B2B-Marketing- und Vertriebsstrategie zusammen, für Solopreneure ebenso wie für Corporate Influencer.
Alle drei sollten sich schon ganz oben im Profil unmissverständlich widerspiegeln. Header-Image und Slogan werden in wenigen Sekunden gelesen – wer hier vage bleibt, verliert. Denn 30 % der Profilbesucher scrollen nicht nach unten.
Ein auf die Zielgruppe zugeschnittenes Angebot und Referenzen von zufriedenen Kunden erhöhen Vertrauen und Conversion-Rate.

Fazit: Wer im Gedächtnis bleiben möchte, gestaltet sein Profil nicht wie einen Lebenslauf, sondern wie eine Landing Page für die anvisierten Interessenten. Der Sweet Spot liegt zwischen Offenbarungseid und Blendertum: Wer sein LinkedIn-Profil wie eine Werbefläche zupflastert, verliert Glaubwürdigkeit. Und wer zu bescheiden bleibt, verschwindet in der Unsichtbarkeit.

„PLÖTZLICH HOCHBEGABT“ mit 27 persönlichen Stories und 2 Fachbeiträgen

Im Frühling 2025 hat ein Herausgeberteam Anna Campagna, Stefan Giesberg und Ulrich Pieper von der Hochbegabtenvereinigung Mensa in Deutschland e.V. „PLÖTZLICH HOCHBEGABT – Erst spät erkannte Hochbegabte erzählen ihre Geschichte“ veröffentlicht. Weiterlesen

Forschung zu Piloten und Fluglotsen: Ergebnisse bei Intelligenztests steigen

Ein Team von Forscherinnen und Forschern der Universität Wien untersuchte 204 Piloten und Fluglotsen auf Veränderungen in der Intelligenztestleistung im Zeitraum von 1992 bis 2016. Verwendet wurden Daten aus psychometrischen Eignungstests für die jeweiligen Funktionen im Österreichischen Bundesheer. Die Stichprobe dieser Studie ist besonders interessant, weil zur Auswahl von Piloten und Fluglotsen strikte Kriterien gelten, die diese Personengruppe zu einer besonders kognitiv leistungsfähigen zählen lassen. Die Studie konzentrierte sich auf zwei Aspekte: Die Höhe und Richtung des Flynn-Effekts und Änderungen in der positiven Kupplung der Intelligenz.

Der Flynn-Effekt beschreibt das Phänomen, dass die Intelligenztestergebnisse der Allgemeinbevölkerung über die Zeit ansteigen. Die positive Kupplung der Intelligenz beschreibt die wohletablierte Beobachtung, dass verschiedene kognitive Fähigkeiten positiv miteinander korrelieren — wer in einem Bereich gut abschneidet, zeigt im Allgemeinen auch in anderen Bereichen gute Leistungen.

Die Ergebnisse zeigen, dass in der Mehrheit der Intelligenzbereiche auch in besonders kognitiv fähigen Stichproben die Intelligenztestergebnisse laufend ansteigen, also ein Flynn-Effekt beobachtbar ist. Im Unterschied zu weiteren rezenten Studienergebnissen, zeigte sich in dieser Stichprobe allerdings keine Abnahme der Stärke der positiven Kupplung der Intelligenz. Diese Befunde zeigen, wie wichtig die  Verwendung von modernen und aktuell normierten Testinstrumenten in der psychologischen  Diagnostik im allgemeinen und der beruflichen Eignungsdiagnostik im speziellen sind.

Die Unterschiede in der Stärke von Testleistungsänderungen in verschiedenen Testdomänen zeigen, dass bestimmte Leistungsbereiche stärker vom Flynn-Effekt profitieren als andere. In zukünftiger Forschung wird es um die Frage gehen, welche Fähigkeiten besonders stark zugenommen haben und welche uns möglicherweise verloren gehen.

 


Generational IQ test score changes and the positive manifold of intelligence: evidence from Austrian Air Force pilots and air traffic controllers (1992–2016).

Autorinnen und Autoren: Sandra Oberleiter, Jana Wurzer, Michael Mikas, Martin Held, Bettina Wieland, Elisabeth L. Zeilinger, Martin Voracek und Jakob Pietschnig; kostenlos abrufbar hier

Österreichische Studienstiftung: Bewerbungsstart am 15. September

Die Österreichische Studienstiftung ist seit 2019 an der Akademie der Wissenschaften als Programm zur Begabtenförderung eingerichtet und fördert aktuell rund 500 junge Menschen.

Von 15. September bis 15. November 2025 ist das Bewerbungsportal wieder offen. Gesucht werden junge Menschen nach bestandener Matura (Reifeprüfung in Österreich) bzw. Studierende an einer Hochschule in Österreich bis zum 3. Semester (unabhängig davon, ob die Studienberechtigung in oder außerhalb Österreichs erworben wurde), die besonders talentiert sind und herausragende Leistungen vollbringen.

Das Auswahlverfahren läuft bis April/Mai 2026. Die bis zu 100 neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren bis zum Ende ihres Bachelor- bzw. Masterstudiums von hochkarätigen und interdisziplinären Events, exklusivem Mentoring (u.a. durch Betreuungsdozentinnen und -dozenten) und Vernetzung untereinander. Internationale Kooperationspartner sind die Schweizerische Studienstiftung und Studienstiftung des deutschen Volkes (SdV), das ermöglicht die Teilnahme an Programmen im Ausland.

Direkter Link für weitere Informationen: www.oeaw.ac.at/studienstiftung/bewerbung-faq