„PLÖTZLICH HOCHBEGABT“ mit 27 persönlichen Stories und 2 Fachbeiträgen

Im Frühling 2025 hat ein Herausgeberteam Anna Campagna, Stefan Giesberg und Ulrich Pieper von der Hochbegabtenvereinigung Mensa in Deutschland e.V. „PLÖTZLICH HOCHBEGABT – Erst spät erkannte Hochbegabte erzählen ihre Geschichte“ veröffentlicht.

Auf nahezu 300 Seiten finden sich darin 27 autobiografische Texte verschiedener Autorinnen und Autoren. Sie sind im Buch mit Vornamen und Geburtsjahr erwähnt (dieses liegt übrigens zwischen 1955 und 1989). Es sind sehr persönliche, oft berührende, manchmal faszinierende und manchmal auch tragikomische Geschichten, die hier ausgewählt wurden.

In den seltenen Fällen, in denen ich über meine Hochbegabung erzähle, sage ich immer das Gleiche: wie nach einer langen Reise endlich heimgekommen zu sein.

So endet der Beitrag von Natalie (*1986).

Dass überwiegend Frauen mitgewirkt haben, liegt auch daran, dass hochbegabte Frauen im Bildungssystem weniger gut beachtet/erkannt werden, sich oft später testen lassen und schließlich auch lieber schreiben.

Abgeschlossen wird das Buch neben einem Literatur- und Serviceteil von zwei spannenden Fachtexten. Christina Condon erklärt in ihrem Beitrag „Was macht ein IQ-Test mit mir?“; und die Begabungsforscherin Tanja Gabriele Baudson steuerte einen Beitrag über „Hochbegabte Erwachsene: zwischen Vorurteil und Normalität“ bei. Fortsetzung möglich.

Erschienen im Goldmann Verlag, ISBN, 9783442143177

Mehr Details zum Buch und eine Leseprobe sind u.a. hier zu finden.