3 Fragen an … Johanna Pirker, Professorin für Game Development, Virtual Reality und Künstliche Intelligenz
Johanna Pirker ist Professorin an der TU München und der TU Graz, spezialisiert auf Game Development, Virtual Reality und Künstliche Intelligenz. Sie verbindet Forschung, Lehre und Science Communication und arbeitet daran, wie Spiele und immersive Technologien unser Verständnis von Lernen, Kultur und Gesellschaft verändern können.
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Was war dafür ausschlaggebend, dass Sie Ihre Talente und Begabungen so richtig entfalten können?
Die Kombination aus Wissen und Freiheit. Die Möglichkeit dann durch Gelerntes eigene Projekte umzusetzen zu können hat viel eröffnet. Das war vermutlich weniger „Talent“ als die Kombination aus Freude an einer Tätigkeit und dem Fleiß., der daraus Freude entsteht.
Welche Fragen stellen sich für Sie – in Bezug auf Begabung – immer noch?
Ich glaube wir stellen oft noch die falschen Fragen. Oft wird früh gefragt: „Was möchtest du werden, wenn du groß bist“. Aber zu dem Zeitpunkt kennen wir doch noch so wenige Möglichkeiten. Wichtiger sind Fragen, wie: „Was tust du gerne?“ und hier zu unterstützen.
Was möchten Sie zu dem Thema Begabungsförderung der Gesellschaft gerne weitergeben?
Wichtig ist, keine Vorurteile oder Erwartungen mitzugeben – keine schnellen Annahmen darüber, was jemand können oder werden soll. Begabung braucht Vielfalt, Räume zum Ausprobieren, Neugier und Freude an der Sache selbst.

Foto: Matthias Rauch/mrfoto.at


Thomas Goiser
Thomas Goiser